Entwicklung von Future Workspaces

Die Hees Bürowelt unterstützt in einem gemeinsamen Projekt mit der Universität Siegen die Entwicklung von zukunftsorientierten Arbeitsplätzen. Am Forschungskolleg „Zukunft menschlich gestalten“ der Universität Siegen (FoKoS) nahmen im Mai ausgewählte Siegener Studentinnen und Studenten aller vier Fakultäten am Kick-off-Meeting des FoKoS-Projektes „Future Workspaces“ teil. In drei interdisziplinären Teams gestalten die Studierenden bis zum Herbst moderne Arbeitsplätze, die den vielfältigen Ansprüchen der zukünftigen Arbeitswelt gerecht werden sollen.

Ob Homeoffice, Desksharing oder das digitale Nomadentum: Die Veränderungen, welche die Arbeitswelt in den letzten Jahren durchlaufen hat, zeugen von einer Infragestellung des klassischen Büroalltags – ein Trend, der auch zukünftig von Bedeutung sein dürfte, wird die Arbeit doch immer flexibler, mobiler und vernetzter. Wie angesichts dieses Wandels das Arbeitsumfeld der Zukunft gestaltet werden könnte, um die Bedürfnisse der Berufstätigen von morgen zu erfüllen, ergründen die teilnehmenden Studierenden im fakultätsübergreifenden Siegener Projekt „Future Workspaces“, indem sie optimierte Arbeitsplätze konzipieren und ausarbeiten. Die finalen drei Prototypen werden bei der FoKoS-Woche im Oktober 2017 vorgestellt und können von allen Besucherinnen und Besuchern begutachtet und getestet werden. Die Muster sollen jedoch nicht nur im Forschungskolleg der Universität Siegen integriert werden können, sondern überall nutzbar sein.

Eine Besonderheit des Projekts „Future Workspaces“ stellt die bunte Mischung der Teilnehmerinnen und Teilnehmer dar, die zum Beispiel Betriebswirtschaftslehre, Sozialwissenschaften, Wirtschaftsinformatik oder Wirtschaftsingenieurwesen studieren. Ein solches Vorhaben, das alle vier Fakultäten der Universität Siegen vereint, ist bislang einzigartig und bietet die spannende Möglichkeit, über die Grenzen der eigenen Disziplin hinaus wissenschaftlich zu kommunizieren und zu kooperieren.

Bei der Gestaltung eines modernen, flexiblen, zukunftsorientierten und attraktiven Büroarbeitsplatzes gilt es, ganz unterschiedliche Aspekte zu beachten. Einige davon konnten während des Kick-off-Meetings im FoKoS bereits identifiziert werden: Eine wichtige Rolle spielt etwa das Konzept des Active Office, welches Möglichkeiten des Belastungswechsels anbietet. Auch die Anpassbarkeit des Arbeitsplatzes an unterschiedliche Nutzerinnen / Nutzer und Aufgabenstellungen ist, mit Blick auf die Förderung von Gesundheit und Wohlbefinden, von Bedeutung. Darüber hinaus soll die Büroarchitektur der Zukunft Kollaboration, Kommunikation und Konzentration zulassen, den Fluss von Ideen, Informationen, Materialien und Dokumenten am Arbeitsplatz unterstützen und verschiedene Möglichkeiten mobiler Vernetzung sowie moderner digitaler Technologien bieten.

Geschäftsführer Florian Leipold, der dem Projektstart beiwohnte, befand abschließend:

„So wie Arbeit sich zukünftig wandelt, wandelt sich auch der Raum. Und mit ihm die Ansprüche der Menschen, die diesen Raum nutzen. Die Lust am Arbeiten hängt daher von vielen Faktoren ab. Es sind die Räume, die Arbeitsplätze, die Technik und die Materialien, die unser Gemüt, unsere Motivation und nicht zuletzt auch unsere Freude beeinflussen. Aus diesem Grund ist es uns ein wichtiges Anliegen dieses zukunftsweisende Projekt zu unterstützen.“

 

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